Selbstoptimierung | Radio Wien, 06.06.2018


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Im Zeitraum von 1. Juni bis 4. Juni wurden, Wienerinnen und Wiener zum Thema „Selbstoptimierung“ befragt:

Mehr Sport, bessere Figur und Ernährung: Das sind die wichtigsten Ziele der Wienerinnen und Wiener. Protokolle und laufende Messungen unterstützen dabei, aber wie werden Sie genutzt?

o Drei Viertel führen Protokolle bzw. schreiben Tagebücher, wobei hier Frauen, junge und höher gebildete deutlich aktiver sind als der Schnitt

o To Do Listen und Haushaltstagebuch sind die häufigsten „Protokolle“, diese werden von etwa einem Drittel geführt

o In Zusammenhang mit Körperoptimierung werden von rund einem Viertel vor allem sportliche Aktivitäten, Laborwerte, Nahrungsaufnahme und Gewicht festgehalten

o Die größte Motivation, Dinge aufzuzeichnen, ist um Veränderungen festzustellen und sich selbst und die Arbeitsweise optimieren (rund die Hälfte der Befragten)

o Etwa jeder Fünfte hat einfach Spaß daran oder sieht eine gesundheitliche Notwendigkeit in den laufenden Messungen und Protokollen

o Ein Drittel benutzt Apps um sportliche Aktivitäten aufzuzeichnen, diese Aufzeichnungen über soziale Medien zu teilen ist allerdings nur einem geringen Anteil ein Anliegen

o Die persönlichen Daten sollen auch nicht Versicherungen zur Verfügung gestellt werden, die Befragten sind sehr vorsichtig, wie mit Ihren Daten umgegangen wird. Aber Immerhin 20% würden sich verpflichten, laufend die körperliche Aktivität messen zu lassen, wenn es dafür geringere Prämien gibt

o Der Hang zur Selbstoptimierung wird auch durchaus skeptisch gesehen: So sind aus Sicht der Befragten auf jeden Fall neben körperlichen Faktoren auch psychische zu berücksichtigen und 6 von 10 Befragten sehen eine Burn-Out-Gefährdung durch das ständige Bemühen um Perfektion

 

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