Sicherheit | Radio Wien, 11.04.2018


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Im Zeitraum von 06. April bis 09. April wurden Wienerinnen und Wiener zum Thema „Sicherheit “ befragt:

o 62% der Wiener und Wienerinnen fühlen sich aktuell sicher oder eher sicher. Männer fühlen sich im Vergleich zu Frauen etwas sicherer (M:67%/W:58%) Auch innerhalb der Bezirke kann man deutliche Unterschied erkennen – so fühlen sich die Befragten in den Gebieten von 21./22. Bezirk, 10./11.Bezirk und im Speckgürtel unsicherer als Personen in anderen Regionen in Wien.
o Mehr als die Hälfte (53%) geben an, sich innerhalb der letzten Jahren weniger sicher zu fühlen, bei Frauen sind es sogar 62%. Auch bei Personen mit Kindern im Haushalt nahm das Sicherheitsgefühl in den letzten Jahren vermehrt ab.
o Vor allem in Situationen, die auch in Medienberichten mit Angst und Terror in Verbindung gebracht werden, wie „Nachts allein am Heimweg“ (53%), „in einer großen Menschenmenge“ (51%) und in der U-Bahn (47%) fühlen sich Wiener im Vergleich zu den letzten Jahren weniger sicher. Sogar 23% fühlen sich nachts allein zu Hause unsicher.
o Um dem entgegenzuwirken, vertrauen 46% auf eine Sicherheitstüre als Schutzmaßnahme. 26% verwenden Rauchmelder und 25% Fahrradhelme und Helme für andere sportliche Aktivitäten. Im Speckgürtel hingegen werden Sicherheitstüren nur von 35% verwendet, Helme jedoch von 42%.
o Die WienerInnen stehen sicherheitsfördernden Maßnahmen generell sehr offen gegenüber. So geben 64% an, einer Verstärkung der Polizeipräsenz im öffentlichen Raum uneingeschränkt zuzustimmen und 21% unter bestimmten Voraussetzungen. Die verstärkte Polizeipräsenz erhöht zudem für 46% das Sicherheitsgefühl, im Speckgürtel sogar für 59%.
o 58% befürworten außerdem uneingeschränkte Überwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln und 50% auf öffentlichen Plätzen und Straßen durch Kameras. Die Zustimmung zu erhöhter Überwachung nimmt mit dem Alter signifikant zu.
o Trotz allem, geben 62% an, dass die Gesellschaft alle Auswirkung eines Überwachungsstaates nicht abschätzen kann und 44% sind der Ansicht, dass zusätzliche Überwachungsmaßnahmen nicht schaden können.
o Auf einer Skala von 0=Sicherheit bis 100=Freiheit ordnen sich die WienerInnen im Durchschnitt auf 55,6 ein. Diese Zuordnung hängt stark mit dem eigenen Sicherheitsgefühl zusammen. So ordnen Personen, die sich tendenziell sicherer fühlen (MW=60), bzw. deren Sicherheitsgefühl sich in den letzten Jahren nicht verändert hat (MW=61) Freiheit mehr Bedeutung zu als Befragte, die sich weniger sicher fühlen. Frauen (MW=52) und Personen mit Kindern im Haushalt (MW=50) geben für Sicherheit eher auch Freiheiten auf.
o 19% geben spontan an, dass ihnen die Polizei ein verlässliches Gefühl von Sicherheit gibt, an zweiter Stelle folgen mit jeweils 15% „Familie/Partner/Freunde“ und auch „ich selbst“.
 

 

 

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