Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl | Eigenstudie, Juli 2016


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50 Prozent finden Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl richtig

An Manipulationen bei der Bundespräsidentenwahl glauben 30 Prozent der Österreicher.

Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, die Bundespräsidenten-Stichwahl zu wiederholen, hat die Republik innerhalb weniger Tage faktisch durchgehend erreicht: 96 Prozent der Österreicher haben laut einer aktuellen Umfrage des Onlinemarktforschungsinstitutes meinungsraum.at davon gehört, 91 Prozent können auch die korrekte Entscheidung angeben. Christina Matzka, Studienleiterin bei meinungsraum.at: „Die Entscheidung wird von den 600 Befragten mehrheitlich für richtig befunden. 50 Prozent der Österreicher begrüßen sie, 41 Prozent lehnen sie ab.“ Auch der Argumentation des Verfassungsgerichtshofs stimmen 62 Prozent der Befragten „sehr oder eher“ zu. „An Manipulationen im Rahmen der Auszählung der Briefwahlstimmen glauben 30 Prozent der Befragten, 64 Prozent denken, dass ,es zu Schlampereien, aber keinen Manipulationen´ kam“, so Studienleiterin Matzka.

Das „Patt“ der beiden Kandidaten aus der Stichwahl wird auch in der aktuellen Umfrage bestätigt. Alexander van der Bellen und Norbert Hofer liegen auch heute gleich auf.  Matzka: „9 von 10 Wählern des ersten Wahlgangs wollen auch bei einer Wahlwiederholung wieder für ihren Kandidaten stimmen.“ Und was glauben die Österreicher, wer die Wahl gewinnen wird? 42 Prozent der Befragten glauben an einen neuerlichen Sieg Alexander Van der Bellens, 39 Prozent an Norbert Hofers. Studienleiterin Matzka: „Es zeichnet sich ab, dass es auch bei der Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl am 2. Oktober wieder ein sehr knappes Rennen werden wird.“

 

Diskussion zur Wahlwiederholung:

In der ZIB 24 diskutieren Meinungsforscherin Christina Matzka und Kampagnenexperte Stefan Sengl die Wiederholung der Hofburg-Stichwahl und die Chancen der Kandidaten.

Video in der ORF TVthek ansehen

 

>>> Studienergebnisse downloaden <<<